Viltrox
Viltrox liefert seit 2017 führende Fotoprodukte in bester Qualität. Viltrox zeichnet sich durch integrierte Produktentwicklung durch ein F&E-Team aus professioneller, erfahrener technischer Spitzenklasse aus. Dieses Team verfügt über zahlreiche Entwicklungs- und Designmöglichkeiten. Das ist der Schlüssel für das Unternehmen, stetig neue Technologien zu erforschen. So erhalten Kunden beste Qualität und die vielfältigsten Produkte.
Qualität wird bei Viltrox großgeschrieben und ständig überwacht. Jeder Prozess wird geprüft, um dem Kunden nicht nur beste Qualität, sondern auch die zuverlässigsten Produkte zu bieten.
Erfahrungsberichte zum Viltrox 85 mm F/1.8
Von Maarten van der Voorde
Look and Feel
Beim Auspacken des Viltrox 85mm F/1.8 fiel mir sofort auf, dass dieses Objektiv dem Zeiss Batis sehr ähnlich ist. Es fühlt sich schwer und solide an und sieht schick und gut verarbeitet aus. Aber was macht diese Festbrennweite im Vergleich zu meinem FujiFilm XF 90mm? Zunächst gibt es einen erheblichen Preisunterschied: 900 € gegenüber 399 €. Die 5mm Brennweitenunterschied sind vernachlässigbar. Es hat keine Bildstabilisierung. Der einzige Nachteil bei Look and Feel ist die mitgelieferte Gegenlichtblende, die etwas labberig wirkt.
In der Praxis
Mit seinem 72mm-Durchmesser wirkt das Viltrox wuchtig, ist der Länge nach aber nur etwas kleiner als das Fuji 90mm. Es fühlt sich gut an meiner H1 an, hält schön stabil, und der große Einstellring läuft sehr geschmeidig. Manuelles Fokussieren ist daher ein Kinderspiel in Kombination mit Fujifilms rotem Focus Peak.
Beim Fotografieren von Mohnblumen (eine Herausforderung bei starkem Wind) wechsle ich schnell zum manuellen Fokus, weil der Autofokus nicht der schnellste ist und manchmal etwas zu lange sucht, wie mir schnell auffällt. Aber bei Landschaften und gutem Kontrast funktioniert der AF zum Beispiel großartig.
Maarten: Das Viltrox 85mm liefert die beste Leistung bei Porträts und Landschaften. Und mit FujiFilms Zwischenringen ist diese Festbrennweite eine akzeptable Makro-Alternative, wenn man das gelegentlich mag oder ein etwas kleineres Budget hat.
Mit seiner größten Blende von F/1.8 hat dieses Objektiv eine sehr geringe Schärfentiefe. Dank der 9 Blendenlamellen hat es definitiv ein schönes Bokeh. Der Sweet Spot liegt meiner Erfahrung nach irgendwo zwischen F/5.6 und F/7.1. Mit dem vorderen Wählrad an meinem H1-Body stelle ich schnell und präzise die gewünschte Blende ein.
Das Fazit
Ich liebe es, mit großen Blenden zu arbeiten. Die F/1.8 gefällt mir wirklich gut. Es gibt praktisch keine Vignettierung und ein klares Bild. Allerdings ist die Ausgabe in den Ecken etwas weicher. Dort verliert es etwas an Kontrast und Schärfe, was sich aber in der Nachbearbeitung korrigieren lässt. Vergleicht man die Bilder mit denen des FujiFilm 90mm, gewinnt das 90mm. Aber es gibt einen Preisunterschied von 500 €. Obwohl ich auch einige Makrobilder aufgenommen habe (um die Hintergrundunschärfe zu testen), ist es definitiv kein Makroobjektiv. Mit dem kürzesten Einstellabstand von 80cm liefert es keine große Vergrößerung. Aber brauchst du keine 1:1-Vergrößerung, machst du mit dem Viltrox eine gute Wahl. Natürlich lässt sich auch einer (oder beide) der Fujifilm-Makroringe nutzen, und dann kommst du im Makromodus ziemlich weit. Aber dann nimmt der Fokus meiner Meinung nach etwas ab.
Das Viltrox 85 mm liefert die beste Leistung bei Porträts und Landschaften. Und mit FujiFilms Zwischenringen ist diese Festbrennweite eine akzeptable Makro-Alternative, wenn man das gelegentlich mag oder ein etwas kleineres Budget hat. Dann findet dieses Viltrox definitiv einen schönen Platz in deiner Fototasche und kann eine schöne Ergänzung zu deiner Fotoausrüstung sein. Mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis hat mich das Viltrox definitiv überrascht!