5 Tips for Boudoir Photography

Tipps für die Boudoir-Fotografie

Janine van der Kooij - Vink

Boudoir photography

5 Tipps für die Boudoir-Fotografie

Die Boudoir-Fotografie erfreut sich seit langem großer Beliebtheit. Boudoir-Fotos sind oft aufregend, sexy und sinnlich. Die weiblichen und männlichen Modelle werden oft leicht bekleidet fotografiert. Das Ergebnis ist eine Sammlung anrüchiger und verführerischer Fotos. Möchtest du auch in die Boudoir-Fotografie einsteigen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir geben dir fünf Tipps, mit denen du die Welt der Boudoir-Fotografie entdecken kannst.

Tipp 1: Schaffe eine sichere Umgebung

Bei einem Boudoir-Shooting begibst du dich in eine unglaublich verletzliche Situation. Dein Model ist fast unbekleidet und muss vor der Kamera posieren. Manchmal kennt es den Fotografen nicht einmal. Das fühlt sich schnell so an, als würdest du in deiner Unterwäsche in einer belebten Einkaufsstraße stehen. Das ist unangenehm.

Deshalb ist es wichtig, dass du als Fotograf so professionell wie möglich auftrittst und eine sichere Umgebung schaffst. Achte darauf, dass nicht zehn Leute am Set herumlaufen, ohne dass du das vorher mit deinem Model abgesprochen hast.

Frage dein Model auch, ob es mit einer bestimmten Pose einverstanden ist, mache eine extra Pause, wenn du zum Beispiel merkst, dass deinem Model kalt ist, oder demonstriere eine Pose. Das kann das Eis brechen und es deinem Model etwas leichter machen. Auf diese Weise schaffst du mehr Vertrauen und eine sichere Umgebung, in der sich dein Model wohler fühlt.

Tipp 2: Verwende die richtigen Begriffe

Bei der Boudoir-Fotografie geht es vor allem um Respekt. Respekt vor dir als Fotograf, aber natürlich auch vor deinem Model. Wie wir gerade geschrieben haben, posiert ein Model unglaublich verletzlich. Du solltest also nicht über ihre Brüste oder ihren Hintern sprechen. Du kannst dein Model mit diesen Begriffen sehr unangenehm berühren.

Willst du, dass dein Model den Po anders hält? Versuche zu zeigen, wie dein Model die Hüften bewegen kann, um dein Ziel zu erreichen. Willst du, dass die Brüste deines Modells nur von diesem einen Lichtstrahl erfasst werden? Dann gib Tipps, wie sie ihre Schultern und ihren Oberkörper neigen kann.

Kannst du nicht klar sagen, was du meinst und welche Pose du erreichen willst? Dann schlage vor, dass du selbst diese Pose einnimmst, damit das Modell dich spiegeln kann.

Tip 3: Experimentiere mit der Beleuchtung

Viele Boudoir-Fotografen bevorzugen es, bei natürlichem Licht zu fotografieren, aber auch hier gibt es viele Variationsmöglichkeiten. Die drei häufigsten Beleuchtungssituationen für Boudoir-Aufnahmen sind Frontlicht, Gegenlicht und die Silhouette. Diese drei Beleuchtungsarten führen zu unterschiedlichen Ergebnissen und betonen den Körper deines Models auf verschiedene Weise.

Wir erklären dir für jede Situation, wie du sie einsetzen kannst!

Frontlicht

Frontlicht ist perfekt für Fotos, bei denen du die Aufmerksamkeit auf das Gesicht deines Modells lenken möchtest. Mit Frontlicht sorgst du dafür, dass das Licht direkt auf dein Modell fällt. Als Fotograf stehst du oft mit dem Rücken zur Fensterwand und dein Modell schaut in Richtung des Lichts. Du wirst sehen, wie die Augen deines Modells aufleuchten und wie das Gesicht hervorgehoben wird.

Gegenlicht

Gegenlicht ist ideal für Aufnahmen, bei denen die Körperformen des Modells betont werden sollen. Dabei bildet der Fotograf ein Dreieck mit der Lichtquelle und dem Modell.

Das ist eine gute Stelle, um zu variieren! Wenn der Fotograf in der Abbildung weiter links steht, wird der Winkel des Dreiecks, in dem sich der Fotograf befindet, schärfer, wodurch die natürlichen Schatten anders fallen. Wenn der Fotograf in der Abbildung weiter rechts steht, wird der Winkel stumpfer, und das Licht verteilt sich gleichmäßiger über das Modell.

Silhouette

Wenn du dein Boudoir-Foto geheimnisvoll gestalten möchtest, kannst du dein Modell als Silhouette fotografieren. Da der Betrachter dem Foto nur wenige Informationen entnehmen kann, kann er seiner Fantasie freien Lauf lassen. Um eine Silhouette zu erstellen, sollten die Lichtquelle, das Modell und du, der Fotograf, eine gerade Linie bilden. Du fotografierst dann in Richtung der Lichtquelle. Das Ergebnis ist eine dunkle Silhouette des Modells auf deinem Foto.

Tip 4: Denke an verschiedene Posen

Wenn dein Modell noch keine Erfahrung mit dem Posieren hat, ist es wichtig, dass du ihm die richtigen Anweisungen gibst. Deshalb ist es gut, wenn du dir vorher ein paar Posen anschaust, auf die du zurückgreifen kannst. Schau dir zum Beispiel auf Pinterest ein paar Ideen an.

Probiere die Pose dann selbst aus, damit du weißt, wie du sie deinem Model erklären musst. Dann weiß auch das Model genau, was es tun muss, um die Pose einzunehmen. Achte auch auf die Details: Achte auf die Schleife eines Dessous-Sets oder auf die Hüfte über einer Boxershort.

Tipp 5: Gib deinem Model Selbstvertrauen

Wir haben es bereits erwähnt, aber Selbstvertrauen ist sehr wichtig für ein Boudoir-Shooting. Viele Menschen, die ein Boudoir-Shooting buchen, tun dies, um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Hier kommt dir als Fotograf eine wichtige Rolle zu. Schließlich steht und fällt ein Boudoir-Shooting mit dem Selbstbewusstsein.

Gib während des Fotografierens immer wieder positives Feedback, dass die Fotos gut aussehen und dass sie einen guten Eindruck vermitteln. So sorgst du dafür, dass dein Model selbstbewusst posieren kann.

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