Brauchst du Hilfe?
Annika Jansen
Rote Augen lassen sich ganz einfach mit Bildbearbeitungssoftware wie Adobe Lightroom, Photoshop oder sogar mit den integrierten Apps auf deinem Smartphone entfernen. Die meisten Programme verfügen über ein spezielles „Rote-Augen-Korrektur"-Werkzeug, bei dem du einfach auf die roten Pupillen klickst, um sie zu korrigieren. So kannst du deinem Porträtfoto ganz einfach wieder einen natürlichen Look verleihen.

Wenn du in einer dunklen Umgebung mit Blitz fotografierst, weiten sich die Pupillen deines Motivs, um mehr Licht aufzunehmen. Der Blitz löst extrem schnell nach dem Drücken des Auslösers aus und wird von den Blutgefäßen in der Netzhaut am Augenhintergrund zurückgeworfen. Da der Blitz häufig nah an der Linse sitzt (wie bei Kompaktkameras oder Smartphones), trifft das Licht direkt zurück ins Objektiv. Das Ergebnis? Rote Augen auf deinen Fotos.
Dieses Phänomen tritt besonders häufig bei Menschen mit hellen Augen und in Situationen mit wenig Umgebungslicht auf. In gut beleuchteten Räumen oder beim Einsatz eines externen Blitzgeräts, wo der Winkel anders ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit deutlich. Auch Tiere können auf Fotos rote oder manchmal leuchtend gelbe Augen bekommen, was mit der Struktur ihrer Augen zusammenhängt.
Schöne Porträtfotos mit dem Smartphone aufzunehmen ist heute einfacher denn je. Doch oft taucht nach dem Schießen das bekannte Problem auf: rote Augen. Zum Glück musst du dank smarter Apps auf deinem Smartphone keine aufwendigen Bearbeitungsschritte vornehmen, um das schnell zu beheben. Ob iPhone, iPad oder Android-Gerät – mit ein paar Tipps hast du deinem Porträt wieder einen natürlichen Look verliehen.
iPhone- und iPad-Nutzende haben es leicht. Apples integrierte Fotos-App bietet eine eingebaute Funktion zur Rote-Augen-Korrektur. Öffne einfach das gewünschte Foto, tippe auf „Bearbeiten" und wähle das „Rote-Augen"-Werkzeug aus. Tippe dann auf die Augen, die du korrigieren möchtest, und die App erledigt den Rest. Diese Funktion funktioniert bei den meisten Porträts überraschend gut und ist ideal für schnelle Korrekturen unterwegs.
Möchtest du etwas mehr Kontrolle haben oder arbeitest du mit komplexeren Lichtsituationen? Dann findest du im App Store praktische Bearbeitungs-Apps wie Adobe Photoshop Express oder RetouchMe. Diese Apps bieten erweiterte Werkzeuge, mit denen du nicht nur rote Augen entfernen, sondern auch andere kleine Makel beheben kannst – ganz ohne Erfahrung in der Bildbearbeitung.
Für Android-Smartphones
Viele Android-Smartphones, zum Beispiel von Samsung und Google, verfügen über eine automatische Rote-Augen-Korrektur, die direkt in die Standard-Galerie-App integriert ist.
Im Folgenden zeigen wir dir, wie du in nur wenigen Schritten wieder natürlich aussehende Augen erhältst.
Arbeitest du mit Adobe Photoshop? Dann hast du alles, was du brauchst, um rote Augen präzise und schnell zu korrigieren. Öffne das Foto und wähle aus der Werkzeugleiste das „Rote-Augen-Werkzeug" aus. Es versteckt sich oft hinter dem Pflaster-Symbol. Klicke dann einfach auf die rote Pupille im Bild.
Photoshop erkennt den Problembereich automatisch und passt die Farbe an eine natürliche Augenfarbe an. Für ein noch präziseres Ergebnis kannst du die Größe des Werkzeugs anpassen, sodass du nur die roten Zonen bearbeitest. Mit wenigen Klicks gehören diese störenden Pupillen der Vergangenheit an.
Auch ohne Photoshop lassen sich rote Augen problemlos entfernen. Programme wie GIMP (verfügbar für Windows, macOS und Linux) bieten eine ähnliche Funktion. In GIMP wählst du mit dem Zauberstab-Werkzeug den roten Teil der Pupille aus. Anschließend kannst du die Sättigung reduzieren oder den Bereich mit Dunkelgrau oder Schwarz einfärben, um die natürliche Augenfarbe wiederherzustellen.
Eine weitere zugängliche Option ist Paint.NET, eine benutzerfreundliche Bildbearbeitungs-App für Windows. Installiere optional ein kostenloses Plug-in, das rote Augen automatisch erkennt und korrigiert. Für Mac-Nutzende ist Fotos, der Standard-Fotoeditor, eine praktische Wahl. Auch dort findest du unter dem Reiter „Retuschieren" ein einfaches Werkzeug zur Rote-Augen-Korrektur.
Rote Augen zu korrigieren muss keine komplizierte Aufgabe sein. Mit nur wenigen Minuten Arbeit kannst du deinen Porträtfotos einen natürlichen und frischen Look verleihen – bereit zum Teilen oder Drucken.
Heutzutage gibt es auch verschiedene Online-Tools, mit denen du rote Augen schnell und unkompliziert direkt im Webbrowser entfernen kannst – ganz ohne Installation.
Websites wie Fotor, Pixlr oder Photopea bieten benutzerfreundliche Funktionen, um rote Augen direkt zu korrigieren. Du lädst einfach dein Foto hoch, wählst das Rote-Augen-Werkzeug aus und klickst auf den Augenbereich. Innerhalb weniger Sekunden ist das Problem behoben. Das Schöne daran: Du musst nichts herunterladen, und die Tools funktionieren auch auf deinem Smartphone oder Tablet.
Diese Online-Lösungen sind nicht nur für Einsteigende praktisch, sondern auch ideal, wenn du unterwegs bist oder gerade keinen eigenen Computer zur Hand hast. So kannst du schnell dieses eine Urlaubsfoto bearbeiten, bevor du es mit Freunden oder der Familie teilst. Außerdem bieten einige dieser Websites auch die Möglichkeit, weitere kleine Korrekturen vorzunehmen, wie zum Beispiel Zuschneiden oder das Anpassen der Belichtung.
Achte bei der Wahl eines Online-Tools darauf, eine seriöse Website zu verwenden. Überprüfe, ob deine Fotos nicht öffentlich geteilt werden und ob die Seite deine Daten sicher verarbeitet. So kannst du deine schönsten Momente bedenkenlos mit einem letzten Schliff versehen.

Viele moderne Kameras und Bildbearbeitungsprogramme verfügen über eine automatische Rote-Augen-Korrektur. Das bedeutet, deine Kamera erkennt die roten Augen direkt beim oder nach dem Aufnehmen des Fotos und passt sie automatisch an eine natürliche Farbe an. Ideal für alle, die schnell und mühelos fotografieren möchten, zum Beispiel auf einer Familienfeier, einem Konzert oder bei einem Indoor-Shooting.
Tipp: Möchtest du rote Augen bereits beim Fotografieren vermeiden? Schalte den Blitz wenn möglich aus, nutze diffuses Licht oder wähle eine Kamera mit einer „Vorblitz"-Funktion. Aber falls es doch passiert, ist es gut zu wissen, dass die Technik schnell dabei helfen kann, es zu beheben. So bleibt dir mehr Zeit für das, was wirklich zählt: das Festhalten besonderer Momente.
Fotografierst du häufig Menschen am Abend oder in Innenräumen, zum Beispiel auf Partys oder Familientreffen? Dann lohnt sich die Investition in ein externes Blitzgerät. Du kannst es separat von der Kamera verwenden und in eine andere Richtung ausrichten. Das erzeugt ein natürlicheres Licht und verhindert lästige rote Augen.